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Finnland Reise Informationen

Planen Sie eine Reise nach Finnland? Hier finden Sie die wichtigsten Reise Infos und können Reisekataloge für Ferien in Finnland bestellen!

Nützliche Infos über Finnland:
Finnland in Zahlen
Fläche: 338000 km2
Bevölkerung: Ca. 5,2 Mio (1,6 Mio Region Helsinki). Die im Norden Finnlands lebenden "Samen" zählen noch 6500. Über das ganze Land nur rund 17 Pers. / km2!

Finnland besteht zu 10% aus Wasser, 69% aus Wäldern, 8% Kulturland und zu 13% aus sonstigen Landschaften. Finnland hat 187.888 Seen, 179.584 Inseln und 5.100 Stromschnellen. Europas grösster Inselarchipel liegt vor Finnlands Südwestküste. Finnisch gehört zur finnisch-ungarischen Sprachgruppe und wird als Muttersprache von 93% der Bevölkerung gesprochen wird. Die zweite offizielle Sprache ist Schwedisch, das 5.6% als Erstsprache haben. Die Sprache der Sami beherrschen 1.700 Menschen.

Einreise für Schweizer
Gültiger Pass oder gültige ID reicht.

Finnische Zentrale für Tourismus
Lessingstr. 5
D-60325 Frankfurt
Tel. 01 654 51 32 (deutsch)
Homepage Fremdenverkehrsamt







Finnland Wetter

Wetter heute Helsinki (Südfinnland)

Durchschnittstemperatur Helsinki:
Januar -6, April 2, Juli 16, Oktober 6


Wetter heute Rovaniemi / Sodankylä (am Polarkreis)
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Helsinki, Hauptstadt von Finnland

Eine in goldenes Licht getauchte Stadt auf felsiger Landzunge, von Hunderten Inseln umringt, gekrönt von den grünen Kuppeln des Doms, überwölbt von blauem Himmel - dieses prächtige Bild bietet sich Ihnen, wenn Sie das Glück haben, Sich Helsinki an einem Sommernachmittag von See her zu nähern. Nicht weniger beeindruckend im Winter, wenn Scheinwerfer die Konturen seiner klassizistischen Bauten aus der Nacht herausschälen. Helsinki ist einfach ein magischer Ort der reizvollen Gegensätze: zwischen Land und Meer, Licht und Dunkel, urbaner Dynamik und natürlichem Lebensgenuss und - kulturell gesehen - zwischen Ost und West.

Gegründet wurde die Stadt - unter dem Namen Helsingfors - 1550 von Schwedenkönig Gustav I. Wasa, um dem reichen Tallinn am jenseitigen Ostseeufer eine Handelskonkurrentin vor die Nase setzen. Die schwedischen Ursprünge lassen sich bis heute an den schwedisch- und finnisch-sprachigen Strassenschildern ablesen. Wirklich Karriere machte Helsinki aber erst unter den russischen Zaren. Sie verlegten 1812 die Hauptstadt von Turku in den damals knapp 3.500 Einwohner zählenden Ort, der von St. Petersburg aus schnell zu erreichen war. Nach den Plänen von Johan Albrecht Ehrenström und dem Berliner Architekten Carl Ludwig Engel entstand ein klassizistisches Juwel an der Ostsee, in dem sich bis heute schwedische, russische und finnische Kultur gleichermassen widerspiegeln.

Nach seiner Unabhängigkeit stieg Suomi im 20. Jahrhundert zum Industrieland auf, und seine Hauptstadt erlebte ein rasantes Wachstum. Heute erstreckt sich Helsinki mit einer Fläche von 686 km² weit über die Halbinsel hinaus und wird von mehr als einer halben Million Finnen bewohnt. Im Grossraum Helsinki, zu dem auch die Nachbarstädte Espoo und Vantaa gehören, leben sogar 1,2 Millionen Menschen, fast ein Viertel der Bevölkerung ganz Finnlands.

Für Helsinki spricht Meer und mehr
Trotz seiner Grösse ist Helsinki eine Metropole nach menschlichem Mass geblieben. Fast alle Sehenswürdigkeiten lassen sich bequem erwandern. Und da das Stadtgebiet zu 30 % aus unbebauten Flächen - z.B. Wäldern und Parks - besteht und 98 km Küstenlinie sowie 315 Inseln umfasst, bietet Helsinki eine Naturnähe und einen Freizeitwert, wie Sie ihn in vergleichbar grossen Städten nur selten finden.




 


Tampere und die Finnische Seenplatte

So vielgliedrig wie die Landschaft der Finnischen Seenplatte, so vielgliedrig wird Ihnen auch die Kultur dieser Region im Herzen Finnlands erscheinen. Ihre Bandbreite reicht von den Kulturfabriken Tamperes und den modernen Bauten Alvar Aaltos in Jyväskylä bis zu den alten Städten und Burgen um den Saimaa-See. Kunst- und Kulturfestivals, von denen einige weltweiten Ruhm geniessen, versüssen Ihnen vor allem den Sommer. Tagsüber eine Kanutour, abends in die Oper - das geht eben nur hier, bei einem Urlaub an Finnlands grossen Seen.

Tampere - das Kulturkraftwerk
Tampere, das westliche Tor zur Seenplatte, ist mit fast 200.000 Einwohnern die drittgrösste Stadt Finnlands und die grösste Skandinaviens, die im Binnenland liegt. Sie bringt das Kunststück fertig, zugleich industrielles Zentrum und eine Stadt in Grün und Blau zu sein. Das rührt daher, dass ihre landschaftliche Schönheit und ihre wirtschaftliche Kraft ein und die selbe Quelle haben.

Nördliches Seengebiet: Baukunst, Bischöfe und Bauern
Wenn Sie sich für Glas in finnischem Design interessieren, sollten Sie von Tampere aus einen Abstecher nach Süden machen. Etwa auf halbem Weg nach Hämeenlinna kommen Sie nach Iittala mit der gleichnamigen Glasfabrik, dem Glasmuseum und dem Design Center, wo Sie preisgünstig einkaufen können. Ein Pilgerort für Architekturliebhaber liegt 150 km nordöstlich von Tampere, am Nordende des Päijänne-Sees. In Jyväskylä Ende des 19. Jahrhunderts Alvar Aalto geboren, der 1923 hier sein erstes Büro eröffnete und das moderne Erscheinungsbild der Stadt wesentlich prägte. Er entwarf für Jyväskylä nicht weniger als 30 Bauten, darunter das Stadttheater, das Kulturzentrum, die Universität, das Zentralfinnische Museum und das heute nach ihm benannte Architektur-Museum. Überhaupt kann man kulturell fest auf diese Stadt bauen: Der Jyväskylä-Sommer ist Finnlands ältestes sommerliches Kulturfestival - mit Dutzenden von Theateraufführungen, Konzerten, Kunst- und Kunsthandwerkausstellungen sowie Literatur-Matineen. Ein reizvolles Ausflugsziel bei Jyväskylä ist die traditionelle Bauernsiedlung Savutuvan Apaja auf der Halbinsel Haapaniemi. In den 30 historischen Holzhäusern können Sie ländliche Atmosphäre atmen, Saunaabende und traditionelle finnische Speisen geniessen.

Kuopio am Kallavesi-See hat einen eher rustikalen Ruf als Zentrum für Outdoor-Fans. Seine kulturelle Hauptattraktion, das Orthodoxe Kirchenmuseum, hütet eine in Westeuropa einzigartige Sammlung von Ikonen und sakralen Gegenständen. Der Kultur- und Naturgeschichte der Region Nord-Savo ist das Kuopio Museum gewidmet. Nicht zu verwechseln mit dem Alt-Kuopio Museum das aus 11 Holzhäusern mit Wohnungen und Werkstätten des 19. und 20. Jahrhunderts besteht. Für den Besuch dieser und weiterer Museen empfiehlt sich der Kuopio Museumspass. Entspannen dürfen Sie sich dann wieder beim Kuopio-Tanzfestival im Juni. Und man höre und staune: Auch Weinkenner kommen so hoch im Norden allsommerlich auf ihre Kosten: beim Internationalen Weinfestival.

Rund um den Saimaa-See
Im südlichen Seengebiet bietet sich eine Kulturreise rund um den Saimaa an. Wir starten in Mikkeli, so etwas wie das kleine, gallische Dorf der Finnen. Immer wenn der argböse Feind nahte, war die Stadt im Herzen des Seengebiets - weil leicht zu verteidigen - ihre letzte Zuflucht. Für historisch Interessierte dürfte denn auch das Hauptquartier-Museum besonders sehenswert sein. Wer es ziviler mag, ist dagegen in Finnlands grösstem Holz-Pfarrhaus Kenkävero besser aufgehoben: Dort ist heute ein beliebtes Kunst und Kunsthandwerkszentrum untergebracht. Dass Finnen und Russen sehr viel Vernünftigeres miteinander anzufangen wissen als sich zu prügeln, beweisen sie jeden Sommer beim Mikkeli Musikfestival. Unter Leitung von Valery Gergiev und mit Dauerstargast Vladimir Malahkov entfaltet das Mikkeli Balett dann internationales Flair. Auch in Lappeenranta trieb es die Geschichte ziemlich bunt. Ob ihr schwedischer Name Vilmansstrand damit etwas zu tun hat? Zeuge dieser wilden Vergangenheit ist das russische Festungsviertel Linnoitus, in dem sich mittlerweile Ateliers, Kunsthandwerksläden, Cafés und ein Kavallerie-Museum einquartiert haben. Sehenswert auch die Orthodoxe Kirche, das Saimaa-Kanal-Museum oder der Saimaa-Kanal selbst, der von hier aus den Saimaa mit dem Finnischen Meerbusen verbindet. Klassische Musik und Kirchengesang erklingt im Juli und August beim Lemi-Lappeenranta-Musikfestival in der barocken Kreuzkirche von Lemi. In Imatra, wenige Kilometer nordöstlich von Lappeenranta, können Sie Urlaub machen wie zur vorletzten Jahrhundertwende. An den Imatrankoski-Stromschnellen, der ältesten Touristenattraktionen Suomis, genossen schon Uropa und Uroma die Sommerfrische. Vielleicht wollen Sie es ihnen gleich tun, z. B. in der pittoresken Jugendstil-Herberge Imatran Valtionhotelli direkt am Wildwasser. Der Vuoksi-Fluss in Imatra ist zwar durch das grösste Wasserkraftwerk Finnlands gestaut, aber ein Naturschauspiel gibt es trotzdem. Ab ca. 20. Juni bis Mitte August werden allabendlich um 19 Uhr die Schleusen für 20 Minuten geöffnet. Dazu wird das Stück "Es kocht der Strom" im Takt der von Sibelius komponierten Finlandia-Sinfonie gespielt. Unbedingt sehens- und hörenswert! Auf dem Weg nach Savonlinna, sollten Sie unbedingt an zwei Orten Station machen. In Punkaharju lädt das Finnische Forstmuseum Lusto dazu ein, den Wald als ökologisches und ökonomisches System verstehen zu lernen. Das riesige Erlebnismuseum ist auch für Kinder sehr gut aufbereitet. Hier befindet sich übrigens auch der "Raum der Stille", den Sie vielleicht vom Finnland Pavillon auf der Expo 2000 kennen. Eine weitere Attraktion ist das Kunstzentrum Retretti, dessen Ausstellungs- und Konzerthallen bis zu 30 m tief in den unterirdischen Fels gehauen sind. In Kerimäki steht die grösste Holzkirche der Welt mit 3000 Plätzen. Inmitten eines Labyrinths von Seen liegt Savonlinna. Diesen strategisch wichtigen Ort sicherten die Schweden 1475 mit der Burg Olavinlinna gegen Russland. Der Burghof bildet im Juni die imposante Kulisse für das Savonlinna Ballet Festival und im Juli (1.7. - 7.8.04) für das Savonlinna Opernfestival. Eine wirklich einmalige Kulisse! In 2004 auf dem Programm stehen Opern wie "Der fliegende Holländer", "Turandot", "Hoffmanns Erzählungen" u.a. Beide Ereignisse warten mit Orchestern, Tänzern und Sänger von Weltrang auf. Mehrere Veranstalter bieten Reisen zu den Opernfestspielen an. Von Savonlinna aus können Sie auch zu Seekreuzfahrten auf den Gewässern rund um die Stadt aufbrechen.


Lappland, das Land der Samen

"Wir sind Samen und wollen Samen sein, ohne deshalb mehr oder weniger zu gelten als andere Völker. Wir haben eine eigenen Kultur, die wir entfalten und weiterleben wollen." So einfach, so selbstbewusst definiert das kulturpolitische Manifest der Samen von 1971 das Selbstverständnis eines Volkes, das am Polarkreis auf dem Gebiet von vier Staaten lebt: Norwegen, Schweden, Finnland und Russland. Die Samen gehören zu den Ureinwohnern Nord-Europas. Sie waren die ersten, die sich - etwa um 100 v. Chr. - dauerhaft auf dem Gebiet des heutigen Finnland niederliessen. Von bäuerlichen Siedlern nach Norden abgedrängt, gingen sie im 17. Jahrhundert von der Rentierjagd zur Rentierzucht und zum Nomadenleben über. Heute leben von den ca. 6500 Samen in Finnland noch immer viele vom Rentier. Ihre Kultur ist reich und lebendig wie eh und je. Diese einzigartige Kultur können Sie in Finnisch-Lappland erleben - und noch einiges mehr!

Reise nach Inari
Eine Reise von Rovaniemi in den äussersten Norden Finnlands machen Sie nicht nur mit weiteren Schätzen der samischen Kultur vertraut sondern auch mit den Schätzen, die unter der Erde ihres herb-schönen Landes verborgen sind. Kurz vor Sodankylä können Sie einen Abstecher zum heiligen Berg der Samen dem 540 m hohen Pyhätunturi unternehmen. Auf halbem Weg stösst Du bei Luosto auf die Amethystmine von Lampivaara, die einzige Europas und die nördlichste der Welt. Ein Juwel ist auch die Landschaft hier, so dass geführten Touren durch die Mine und die Naturpfade der Umgebung zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. In Sodankylä selbst erwarten Sie im Mitsommer das Midnight Sun Film Festival und ein weiteres Jutajaiset, ein samisches Volksfest. Am ersten Augustwochenende wird's dann etwa 100 km nördlich - in Tankavaara - so richtig spannend bei den finnischen Meisterschaften im Goldwaschen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Echtes Gold erwarten Sie in Lappland. In Tankavaara können Sie das einzige Goldmuseum Europas besuchen oder gleich Ihren Glück versuchen und selbst nach Nuggets schürfen. Noch einmal knapp 100 km, und wir haben das letzte Ziel unserer Kulturreise durch Suomi erreicht. Fast am Scheitel Europas liegt der Inari-See, der drittgrösste des Landes und mit ca. 1400 km² doppelt so gross wie der Bodensee. Die Samen betrachten den Inari als heiligen See. An seinen Ufern und auf vielen seiner rund 3.300 Inseln liegen alte Opfer- und Kultplätze der Samen. Einer davon, der Ukonkivi auf der Insel Ukko, gehört zu den Höhepunkten jeder Bootstour auf dem Inari. Vom Ortskern von Inari aus können Sie eine Wanderung zur Wildniskirche von Pielpajärvi unternehmen, die 1760 auf einem alten samischen Kultplatz ganz aus Holz errichtet worden ist. Ein absolutes Muss für jeden Kultur-Touristen nördlich des Polarkreises aber ist das Samenmuseum Siida, das 1999 in Inari eröffnet wurde. Das hochmoderne Haus bietet Dir eine umfassende Schau zu Kultur, Geschichte und heutiger Lebensweise der Sami, zu 9.000 Jahren Siedlungsgeschichte in Lappland und zur Natur im äussersten Norden Europas. Das Siida Museum sollte Station jeder Lapplandreise sein.

(Quelle: visitfinland.com)

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